Kostenerstattung

Bei der psychotherapeutischen Behandlung von einem Privatpsychotherapeuten (d.h. ein approbierter Psychotherapeut ohne Kassenzulassung) wird vorab ein Antrag auf die Erstattung der Behandlungskosten bei der Krankenkasse gestellt. Dazu legt man der Kasse die Gründe dar, warum dringend eine Psychotherapie notwendig ist und dass man dafür nicht rechtzeitig einen Therapieplatz bei einem Psychotherapeuten mit Kassenzulassung erhalten konnte. Zu diesem Antrag gehören daher:

  • Eine Bescheinigung, dass eine psychotherapeutische Behandlung notwendig und unaufschiebbar ist (Dringlichkeitsbescheinigung vom Hausarzt, Psychiater oder Neurologen),
  • Ein Protokoll der vergeblichen Suche nach einer Psychotherapeutin/einem Psychotherapeuten mit Kassenzulassung.
  • Ab dem 01.04.2017 den Nachweis über eine durchgeführte psychotherapeutische Sprechstunde á 50 Minuten bei einem kassenärztlich zugelassenen Therapeuten/Arzt.

Alle erforderlichen Unterlagen für das Antragsverfahren sowie individuelle Beratung hierzu erhalten Sie nach Kontaktaufnahme von unseren Mitarbeitern.

Nach einer anschließenden Prüfung entscheidet die Krankenkasse, ob sie die entstehenden Kosten für die Psychotherapie in einer Privatpraxis erstattet.

 

 

 

 

Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer