Ablauf einer Psychotherapie in unserer Praxis

Zu Beginn der Psychotherapie finden vier probatorische Sitzungen (Probesitzungen) statt, welche es Psychotherapeut und Klient ermöglichen, sich kennenzulernen, vorliegende Probleme zu besprechen und zu entscheiden, ob eine Therapie der richtige Weg ist. Nach den probatorischen Sitzungen bereiten Therapeut und Klient gemeinsam einen Antrag für die gesetzliche Krankenkasse bzw. die Beihilfestelle oder private Versicherung vor, welcher begründen soll, warum eine Therapie erforderlich ist. Dieser Antrag wird vor Beginn der eigentlichen Therapie vom Klienten bei seiner Versicherung eingereicht. Zusätzlich wird ein ärztlicher Bericht (Konsiliarbericht) beigelegt, welcher der Krankenkasse nachweist, dass die vorliegenden Beschwerden nicht aus körperlichen Erkrankungen resultieren und dass aus ärztlicher Sicht nichts gegen eine ambulante Psychotherapie spricht. Auf der Grundlage der Empfehlung eines Gutachters entscheidet die Krankenkasse dann, ob die Therapie bewilligt wird.

 

Gesetzlich versicherte Patienten

Frau Krönung verfügt über eine Abrechnungsgenehmigung der gesetzlichen Krankenversicherungen. Die Kosten für die Therapie bei ihr werden also nach Genehmigung durch Ihre Krankenkasse von dieser übernommen. Ab dem 01.04.2017 ist es notwendig, dass jede/r gesetzlich versicherte Patient/in vor Aufnahme einer Psychotherapie 1-3 „Sprechstunden“ (á 50 Minuten) bei einem/r kassenärztlich zugelassenen Therapeut/in oder Arzt/Ärztin mit entsprechender Qualifikation absolviert. In dieser Sprechstunde klärt der Therapeut/der Arzt den Therapiebedarf und berät Sie ggf. über weitere Behandlungsmöglichkeiten. Frau Krönung bietet diese Sprechstunden an. Bitte vereinbaren Sie vorher telefonisch einen Termin.

 

Selbstzahler, Privat- und Beihilfeversicherte

Das Angebot von Frau Becht, Frau Gawlik und Frau Grygoruk richtet sich an Selbstzahler, Privat- und Beihilfeversicherte, aber auch an gesetzlich versicherte Patienten, welche die Übernahme der Therapiekosten in bestimmten Fällen (sog. Einzelfallentscheidungen) bei ihrer Krankenkasse beantragen können („Kostenerstattung“).